Osteoporosediagnostik

Osteoporose ist heute ein weltweites Gesundheitsproblem.
Die WHO stuft die Osteoporose als eine der 10 wichtigsten Volkskrankheiten ein. Allein in Deutschland leiden zwischen 5 und 7 Millionen Menschen an "Knochenschwund".

Da die Abnahme der Knochendichte, die zu Osteoporose führen kann, in der Regel kaum Beschwerden verursacht, kommt der Früherkennung der Erkrankung eine besondere Bedeutung zu, um krankhaften Knochenbrüchen vorzubeugen.

Die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) ist die diagnostische Methode zur Früherkennung einer Osteoporoseerkrankung.

Als Standardverfahren zur Bestimmung der Knochendichte hat sich die DXA-Methode etabliert. Mit diesem strahlenarmen und nichtinvasiven Meßverfahren lässt sich die Knochendichte sowohl an der Lendenwirbelsäule als auch am Oberschenkelhals innerhalb weniger Minuten errechnen.

Die computergestützte Auswertung der Meßdaten erlaubt es, eine manifeste Osteopenie oder Osteoporose noch vor dem Auftreten von Frakturen zu diagnostizieren. Somit können frühzeitig spezifische therapeutische Maßnahmen eingeleitet werden, um einer weiteren Abnahme der Knochendichte wirksam zu begegnen.

Osteodensitometrische Kontrollmessungen dienen der Beurteilung der Wirksamkeit oder auch Erfolglosigkeit einer medikamentösen Behandlung.

Eine Bestimmung der Knochendichte sollte unbedingt erfolgen, wenn entsprechende Beschwerden oder spezielle Risiken vorliegen.

Als Risikofaktoren gelten insbesondere familiäre Osteoporosebelastung, Langzeitbehandlung mit Kortison, Marcumareinnahme, früh einsetzende Menopause, körperliche Inaktivität, Untergewicht und unzureichende Kalzium- oder Vitamin D-Zufuhr.

Wir verfügen über fundierte Kenntnisse in der Diagnostik und Differentialdiagnostik der Osteoporose und sind in der Lage, klinische und röntgenologische Befunde mit osteodensitometrischen Ergebnissen in Einklang zu bringen und individuelle Therapieverfahren einzuleiten.
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